Vereinssatzung des Schwimmverein Waiblingen

§ 1 Name, Eintragung, Sitz

1) Der Verein wurde am 06.10.2012 in Schwaikheim gegründet.
2) Der Verein führt den Namenszusatz „eingetragener Verein“, kurz „e.V.“ Der komplette
Vereinsname lautet: „Schwimmverein Waiblingen e.V.“ (Kurzform: „SV Waiblingen
e.V.“).
3) Der Verein hat seinen Sitz in 71332 Waiblingen und ist beim Amtsgericht Waiblingen
in das Vereinsregister eingetragen.
Das Geschäftsjahr entspricht einem Kalenderjahr und geht von 01.01. bis 31.12.
4) Der Verein ist Mitglied im Württembergischen Schwimmverband e.V. (SVW) und im
Deutschen Schwimmverband e.V. (DSV).
Der Verein hat die Mitgliedschaft im Württembergischen Landessportbund e.V.
(WLSB) erworben. Der Verein und seine Mitglieder erkennen als für sich verbindlich
die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des WLSB und der Mitgliedsverbände,
deren Sportarten im Verein betrieben werden, an.

§ 2 Ziele und Zwecke des Vereins

1) Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Schwimmsports im Allgemeinen
und der damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:
A) Organisation eines geordneten Sport-, Spiel, Übungs- und Kursbetriebs in allen
Bereichen des Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssports
B) Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebs
C) Teilnahme an sportartspezifischen und sportartübergreifenden Sport- und
Vereinsveranstaltungen
D) Beteiligung und Durchführung an/von sportlichen Wettkämpfen und Vorführungen,
sowie Jugendmaßnahmen und -veranstaltungen
E) Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen (Schulen, Kindergärten,
Behörden, usw.) zum Erlernen des Schwimmens, sowie der Sichtung von
Talenten zur Talentfindung und –förderung
F) Aus- und Weiterbildung mit Einsatz von fachgerecht ausgebildeten Trainern,
Übungsleitern und autorisierten Helfern
G) Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege durch sportpädagogische und
sportwissenschaftliche Maßnahmen, auch in Zusammenarbeit mit Institutionen
und Vereinen
2) Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Er vertritt den
Amateurgedanken und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
4) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
6) Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich
tätig. Die Ihnen entstehenden Auslagen und Kosten können auf Antrag ersetzt
werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1) Der Verein besteht aus
A) aktiven Mitgliedern
B) passiven Mitgliedern
2) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
Eine juristische Person kann nur Mitglied werden, wenn sich die Ziele und Zwecke
des Vereins in einem hohen Übereinstimmungsgrad bei den Zielen und Zwecken
der/des Mitglied werdenden Institution/Vereins wiederfinden.
3) Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem
dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der
Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die
gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und –pflichten
gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf
des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.
Im Rahmen der Mitgliedschaft einer/eines Institution/Vereins, erwerben alle deren
Mitglieder eine einzelne Mitgliedschaft. Ein Aufnahmeantrag kann im Gesamten von
der/dem die Mitgliedschaft erwerbenden Institution/Verein erfolgen. Dem
Aufnahmeantrag ist eine detaillierte Mitgliederliste beizufügen.
4) Über den Aufnahmeantrag eines Einzelmitglieds entscheidet der Vorstand, der diese
Aufgabe auch auf ein einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem
Ermessen. Die Aufnahme kann ohne Begründung abgelehnt werden.
Die Zustimmung zur Aufnahme einer juristischen Person bedarf eines Beschlusses
des Vorstands.
5) Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den
Vorstand.
6) Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient
gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt
werden.
7) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt, durch Streichung von der
Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein
gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen.
8) Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des
Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer
Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Auf schriftlichen Antrag kann eine vorzeitige Kündigung erfolgen, welche bei
stattgeben des Vorstands jedoch keine Beitragsrückzahlung beinhaltet.
9) Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn
das Mitglied:
A) die Bestimmungen der Satzung, der Ordnungen oder die Interessen des
Vereins verletzt,
B) die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt,
C) mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein,
trotz Mahnung, in Rückstand ist,
D) wegen groben unsportlichen und vereinsschädigenden Verhaltens auffällig ist.
10) Die Mitgliedschaft einer juristischen Person kann durch Beschluss des Vorstands
beendet werden, wenn die mit der Mitgliedschaft verfolgten Zwecke nicht erreicht
werden können.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1) Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung an. Es verpflichtet
sich, die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse
der Vereinsorgane zu befolgen.
2) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren
persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehören insbesondere:
A) Mitteilung von Änderung der Anschrift.
B) Mitteilung von Änderung der Bankverbindung.
C) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen
relevant sind (z.B. Beendigung des Studiums).
3) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen
Änderungen nach 2) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können
diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden,
ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

§ 5 Beiträge und Dienstleistungen

1) Die aktiven und passiven Mitglieder, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, sind zur
Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beiträge wird von der
Mitgliederversammlung festgesetzt und ist in der Beitragsordnung aufgeführt.
2) Mitglieder von Institutionen/Vereinen unterliegen deren Beitragsordnung. Die Höhe
des Mitgliedsbeitrags einer/eines Institution/Vereins wird in Abstimmung mit dem
Gesamtvorstand individuell festgelegt.
3) Durch die Mitgliederversammlung können auch sonstige Dienstleistungen, die von
den aktiven und passiven Mitgliedern zu erbringen sind, beschlossen werden. Dies
kann aber immer nur eine freiwillige Leistung sein. Einzelheiten werden durch den
Vorstand zeitnah und situativ zum jeweils verfügbaren Angebot festgelegt und in der
Beitragsordnung, als Zusatzvereinbarung, hinterlegt.

§ 6 Stimmrecht und Wählbarkeit

1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, welche gemäß der Beitragsordnung ihren
Mitgliedsbeitrag fristgerecht bezahlt haben. Nur bei ordnungsgemäßer Bezahlung
steht ein Stimmrecht zu.
Eine juristische Person ist mit einer Stimme stimmberechtigt, wenn der
Mitgliedsbeitrag gemäß der individuellen Regelung nach § 5 Ziffer 2 fristgerecht
gezahlt wurde.
2) Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie aktive und passive Mitglieder. Sie
sind stimmberechtigt und von der Beitragspflicht befreit.
3) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als
Gäste teilnehmen.
4) Das Stimmrecht kann nur persönlich, durch Anwesenheit, ausgeübt werden
5) Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des
Vereins.

§ 7 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:
A) Die Mitgliederversammlung
B) Der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung

1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung
A) Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in
jedem Geschäftsjahr, möglichst zu Beginn der ersten drei Monate statt.
B) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14
Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
1) der Vorstand beschließt, oder
2) ein Zehntel der Mitglieder schriftlich beim 1. Vorsitzenden beantragt
hat.
C) Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand. Die
Einberufung hat immer schriftlich zu erfolgen.
Die Versammlungen sollen an einem Ort durchgeführt werden, welcher die
Möglichkeit der Teilnahme einer großen Anzahl von Mitgliedern ermöglicht.
Zwischen dem Tage der Einberufung (Einladung) und dem Termin der
Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen.
Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die
Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:
1) Bericht des Vorstandes
2) Bericht der sportlich Verantwortlichen
3) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
4) Entlastung des Vorstandes
5) Wahlen, soweit diese erforderlich sind
6) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
2) Die Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Über die Mitgliederversammlungen und deren Beschlüsse
sind Protokolle anzufertigen, die vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben und einem
weiteren Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen sind.
3) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder gefasst. Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des
Versammlungsleiters den Ausschlag.
Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von Zweidritteln der
erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
4) Anträge können gestellt werden von
A) den Mitgliedern
B) dem Vorstand
C) den Schwimmbereichen
D) der Vereinsjugend
5) Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in den
Mitgliederversammlungen nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens
sieben Tage vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden des Vereins
eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in den
Mitgliederversammlungen nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird.
Das kann dadurch geschehen, dass die Mitgliederversammlungen mit einer Mehrheit
von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beschließen,
dass der jeweilige Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen
wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag
behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.
6) Gewählt wird in geheimer Abstimmung, es sei denn, dass etwas anderes
beschlossen wird. Gewählt ist, wer oder was die meisten Stimmen erhält. Das
Abstimmungsergebnis ist zahlenmäßig genau anzugeben.
7) Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten
Mitglieder für die Dauer der Vorstandsbestimmung zwei Kassenprüfer/innen. Diese
dürfen nicht Mitglied im Vorstand sein. Eine Wiederwahl ist zulässig. Bei Ausfall eines
Kassenprüfers während des Geschäftsjahres erfolgt eine Nachwahl/Neubestimmung
durch den Vorstand.
Die Kassenprüfer/innen prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der
Belege des Vereins sachlich und rechnerisch und bestätigen dies durch ihre
Unterschrift. Sie erstatten der ordentlichen Mitgliederversammlung darüber Bericht.
Bei Mängeln müssen die Kassenprüfer/innen den Vorstand unterrichten.
Bei ordnungsgemäßer Führung beantragen die Kassenprüfer/innen die Entlastung
des Finanzreferenten durch die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand

1) Den Vorstand bilden
A) der/die 1. Vorsitzende(r)
B) der/die 2. Vorsitzende(r)
C) der/die 3. Vorsitzende(r)
D) der/die Finanzreferent(in)
E) der/die Jugendleiter/-in
F) der/die sportliche(n) Leiter (sofern gewählt/bestimmt)
Dem Vorstand ist der/die Schriftführer(in) beigeordnet. Diese(r) hat im Vorstand kein
Stimmrecht. Die Schriftführerfunktion kann auch von einer Vorstandsperson
ausgeführt werden. Das Stimmrecht bleibt dann der ausführenden Vorstandsperson
erhalten.
Die Finanzreferentenfunktion kann auch von einem der drei Vorsitzenden
kommissarisch ausgeführt werden. Sein Stimmrecht bleibt ihm erhalten.
2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende,
der/die 3. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je
zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Finanzielle Angelegenheiten können nur einvernehmlich der drei Vorstände getroffen
werden. Entsprechend der Finanzsituation des Vereins hat der Finanzreferent ein
Vetorecht, wenn Gefahr besteht, dass der Verein in eine finanzielle Notlage (z.B.
Verschuldung) geraten könnte.
Es muss angestrebt werden, dass verschiedene Vorstandsämter nicht in einer Person
vereinigt werden.
Im Innenverhältnis des Vereins darf der 3. Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur
bei Verhinderung des 1. und 2. Vorsitzenden und der 2. Vorsitzende diese nur bei
Verhinderung des 1. Vorsitzenden ausüben.
3) Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von
zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.
4) Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann der Vorstand bis zur
nächsten Mitgliederversammlung ein neues Mitglied kommissarisch berufen.
5) Der Jugendleiter gehört dem erweiterten Vorstand als stimmberechtigtes Mitglied an.
Er wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung aus dem Personenkreis der
Vereinsjugend für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
6) Die sportlichen Leiter für die einzelnen Schwimmsparten/Gremien werden parallel zu
den Vorständen für die gleiche Amtszeit gewählt. Sie gehören dem erweiterten
Vorstand an, haben jedoch kein Stimmrecht, jedoch die Möglichkeit
Entscheidungsfindungen kommunikativ zu begleiten. Die Wahl der sportlichen Leiter
kann öffentlich mit Handzeichen der anwesenden Mitglieder und einfacher
Stimmenmehrheit erfolgen.
7) Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt
ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die
nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Die
Zuständigkeiten können in einem Aufgabenverteilungsplan festgelegt werden.
8) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen/deren Abwesenheit die
des/der Stellvertreter. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig.
Im Rahmen von mind. monatlich veranstalteten Vorstandsitzungen sind alle
Besprechungspositionen/Entscheidungen zu protokollieren.
9) Der Vorstand kann beschließen, dass für bestimmte Aufgabenbereiche
Ausschüsse/Funktionsbereiche gebildet werden.
10) Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Auslagen und Unkosten, die
durch die Erledigung der übernommenen Geschäfte entstehen, können nach einer im
Vorstand festzulegenden Regelung erstattet werden.

§ 10 Funktionsaufgaben

1) Sportliche Leitung
Für die einzelnen Schwimmbereiche können Ausschüsse gebildet werden. Die
jeweiligen sportlichen Leiter dieser Bereiche gehören dem erweiterten Vorstand an.
2) Befristete Aufgaben
Im Rahmen von sportlichen oder freizeitorientierten Schwimmaktivitäten kann es
vorkommen, dass Personen, welche nicht im Vorstand oder in der Funktion einer
sportlichen Leitung stehen, Aufgaben übertragen bekommen, welche in der
Außendarstellung eine bestimmende Stellung suggerieren. Diese Personen, welche
Mitglieder des Vereins sein müssen, können mit einem Sonderaufgabenstatus vom
Vorstand benannt und mit schriftlich festzuhaltenden Kompetenzen ausgestattet
werden. Honorarkräfte, z.B. Übungsleiter für Schwimmkurse, müssen keinen
Mitgliederstatus zur Ausübung ihrer Tätigkeit erlangen.

§ 11 Vereinsjugend

1) Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Ihr gehören alle Mitglieder
an, die entweder
A) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
B) regelmäßig in einer der Trainingsgruppen trainieren und das 25. Lebensjahr noch
nicht vollendet haben oder
C) regelmäßig und unmittelbar in der Vereinsjugendarbeit tätig sind.
2) Die Vereinsjugend gibt sich eine Jugendordnung, die von der
Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von Zweidritteln der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder der Vereinsjugend beschlossen wird. Stimmberechtigt
ist, wer nach 1) Mitglied der Vereinsjugend ist.
3) Die Jugendordnung bedarf der Bestätigung durch den Vereinsvorstand. Sie tritt
frühestens mit der Bestätigung in Kraft.

§ 12 Haftung

Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für die bei sportlichen Veranstaltungen
etwa eintretenden Unfälle oder Diebstähle. Der Unfall- oder Haftpflichtschutz der
Lizenzträger ist durch die Mitgliedschaft des Vereins im Württembergischen
Schwimmverband e.V., sowie beim Württembergischen Landessportbund e.V., im Rahmen
von deren Versicherungsverträgen gewährleistet.

§ 13 Auflösung des Vereins

1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser
Versammlung darf nur der Punkt ‚Auflösung des Vereins“ stehen.
2) Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es
A) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Zweidritteln aller seiner Mitglieder
beschlossen hat, oder
B) von Zweidritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich
gefordert wurde.
3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten
Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln
der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden (§ 48 BGB). Die
Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das
Vermögen an den Württembergischen Schwimmverband e.V., mit der
Zweckbestimmung, dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung
des Schwimmsports zu verwenden.

§ 14 Datenschutz

1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine
Bankverbindung, sowie seine ggbfs. vorhandene ID-Kennung des Deutschen
Schwimmverbandes auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDVSystem
gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet.
Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und
organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
2) Als Mitglied des WLSB ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu
melden. Übermittelt werden dabei Namen, Geburtsdatum und Anschrift.

§ 15 Schlussbestimmungen

Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 26. Februar 2014 in
Rommelshausen beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung vom 20. Juni 2013. Sie tritt
mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Rommelshausen, den 26. Februar 2014
Gez. Heike Bickert (1. Vorsitzende)